Die Heimat ruft…

Als Touristen unterwegs.…

Heute Morgen begrüßt uns noch einmal die spanische Sonne, kühl und klar ist das Wetter.

Der Bus nach Fisterra fährt genau vor der Unterkunft ab, es reicht also noch für den ersten Café americano.

Eine rasante Fahrt geht über die Dörfer mit Zwischenstation in Cee.

In Fisterra ist dann an der Bushaltestelle richtig viel Gedränge.

Zuerst ist mir nicht klar, ob wir mitkommen?

Aber der Bus ist groß genug, alle Pilger passen rein, jeder Platz ist besetzt.

Ich hab ja jedesmal das Gefühl, in Spanien sind nur „Irre“ am Lenkrad. Aber die Fahrer scheinen ihr Handwerk zu verstehen.

Rasant, rasant! 🚌

Ein Blick zurück zeigt uns nochmals die Bucht von Fisterra und das Kap mit dem Faro.

Eigentlich hatte ich gedacht, wir fahren über Muros und Noia nach Santiago.

Nix da, der Fahrer nimmt den direkten Weg.

Ansonsten wäre es eine kleine Panoramafahrt entlang der Küste bis Noia geworden.

Ich hatte mich extra auf die rechte Seite im Bus gesetzt.🤔

So sind wir schon nach 1,5 Stunden in Santiago angekommen und haben jetzt richtig viel Zeit.

Da wir noch nicht gefrühstückt haben, ist das erste Café unser.

Nur warte ich dann 45 Minuten auf die Tostarda, jeder hat zwei Café intus, aber nichts gegessen.

Egal, wir holen uns im Pilgerbüro unsere Urkunden ab, und schauen nochmals auf dem Platz vor der Kathedrale vorbei.

Hier ist wieder ein richtiges Gewusel.

Auf dem Weg zum Hotel geht’s ins geliebte Café Casino, und dort bekommen wir endlich was zu essen.

Die Rucksäcke geben wir im Hotel ab, denn wir sind zu früh da, das Zimmer noch nicht fertig.

Also ist Sightseeing angesagt.

In der Kathedrale zünden wir nun diesmal gemeinsam zwei Kerzen an, für Oliver und Siegmund .

Hardy, der Heide, muss dann noch notgedrungen auf mich warten.

Ich gehe in die Gruft und zur Statue des Heiligen Jacob, und bedanke mich für seinen Beistand auf der Pilgertour. 🤝

Die prunkvolle Ausstattung ist wirklich sehenswert, beeindruckend.

Wir nutzen die Zeit bis zum Hotel-Check-Inn und tingeln durch die kleinen, aber teilweise überfüllten Gassen, kaufen -Tarte de Santiago- ,wir shoppen halt ein wenig.😂

Am frühen Abend vor dem Hotel gibt ein Straßenmusiker sein Bestes, während dessen wir unsere Rucksäcke für den morgigen Rückflug packen.

Zu allerletzt gibt es heute nochmal Pulpo, Chipriones und Pimentos de Padron, wir müssen wohl eine ganze Weile drauf verzichten müssen. 😩😉

Als „Postre“, ein leckeres Eis auf dem Weg ins Hotel.😋

Nun geht es morgen früh mit dem Flieger über Madrid nach Hamburg, zurück in die Heimat.

Fazit:

Es waren wiedermal schöne, erlebnisreiche und manchmal anstrengende Tage auf den spanischen Wegen.

Wir haben es gut geplant und dann konsequent durchgezogen, alles hat funktioniert.

In vier Wochen hatten wir nur an drei Tagen ein wenig Regen, besser geht es nicht.

Wir werden davon bestimmt eine ganze Weile zehren können.

Und wer weiß, vielleicht…..😎

Darum nun letztmalig:

Buen Camino