Ganz in kurz..

8:30 Uhr, die Sonne lacht.

Das Rauschen des Atlantik in der Nacht hat nicht gestört,

gegen das Schnarchen des Bettnachbarn hilft Oropax.

Dabei hat er gar nicht doll geschnarcht.

Das Wetter meint es gut, Sommerbefehl ist angesagt.

Bin also gleich mit kurzer Hose los, eine dünne Jacke aber noch über.

Schöne Herberge…

Erste Station, wie abgemacht, die Panaderia um die Ecke zum Frühstück.

Der Ort wacht auf, gefühlt ist die Hälfte der Portugiesen beim Frühsport, die andere Hälfte fährt zur Arbeit.

Ein Glockenspiel tönt über den Hafen.

Die Kirche sieht aus wie ein Schiff, sehr modern, die Kirche muss sich was einfallen lassen, um ihre Schäfchen zu behalten. Sieht aber auch echt cool aus.

Der Atlantik tobt draußen ganz schön rum. Die Wellen rollen bis in den Hafen….Ich sag nur: Monsterwellen!

In Póvoa de Varzim, schon nach 2 km stopp, die Jacke muss ich ausziehen, es weht zwar ein bisschen vom Meer her, aber es ist trotzdem schon sehr angenehm.

Da ich ja alleine laufe, habe ich niemanden, der mich mal ablichtet. Könnte einer kommen und sagen: war er überhaupt dort?

Hat ein wenig gedauert, bis mein Handy gemacht hat, was ich wollte. 😎

Im Hintergrund ein Casino, da hätte ich doch gestern mein Reisebudget aufbessern können.

Der Ort scheint nobel zu sein, prächtige Hotels und Wohnanlagen, fette BMW, Porsche, Ferrari überall.

Bloß weg hier.

Eisenholzbaum, oder so….

Die Promenade zieht sich ewig lang dahin, es dauert, bis die Holzstege beginnen.

Hier hat der Wind ordentlich Strandsand rüber geweht. In kurzer Hose und Wanderschuhen hol ich mir immer Sand in die Hacken.

Ob das gut geht? Aber ich wollte ja eh mehr Pausen machen.

An einer Container-Bar wird’s dann eng. Es sind Massen von Pilgern unterwegs, einige wohl mit Bussen angekommen.

Das wird voll, und das ist ja nicht meins!

Die Karawane zieht weiter…

Eine kleine Asiatin videotelefoniert nach Hause , in einer Laudstärke, das alle was davon haben. Ein Glück, man versteht nichts.

Aber mich nervt sowas unterwegs, Pilgern heißt doch auch in sich zu gehen, die Ruhe genießen.

Das wird mich jetzt bis zum Tagesziel begleiten.

Nach der Pause ging’s etwas abseits der Küste weiter.

Durch ein Gebiet mit Gewächshäusern und Gärtnereien. Probleme mit Wasser haben sie wohl nicht, volle Kanne beregnen in der Mittagssonne.

Und überall liegen die weißen Plastekanister rum, ohne Dünger und massig Pflanzenschutz geht’s hier nicht.

Irgendwann dazwischen eine kleine Bar. Gut für eine Pause. Ich muss zum zweiten Mal meinen rechten Schuh ausziehen, etwas Sand raus schütteln.🤔 😩

Aber ich hab nette Tischnachbarn. Ein Pärchen, sagt sie doch zu mir, in irgendeinem süddeutschen Dialekt: Sie kommen von der Küste! Oh, das Eis war gebrochen, wir kommen ins Gespräch.

Sie haben in Pòvoa de Varzim im Hafen ein Hausboot zum Übernachten gemietet. Großer Fehler! Bei 4 Meter Tiedenhub bei aufkommender Flut und dann wieder Ebbe ist das Boot ständig an die Stahldalben geknallt.

Von Schlafen konnte wohl keine Rede sein.

Inzwischen sieht man immer wieder mal Marienschreine. Hier war Maria vor lauter Armbändern und Zetteln aber nicht mehr zu sehen. 🫣

Drunter steht: Santiago 181 km, das muss ich noch mal nachrechnen!

Mit den Entfernungsangaben ist das hier bekanntlich so eine Sache!

Hatte ich doch gestern gerade….

Igreja Paroquial de Apúlia

In Apúlia eine interessante Kirche. Interessant, weil auf einem Turm ein Kreuz (aus einem Schwert gebildet) und auf dem anderen Turm eine Waage!

Ich hab mal die KI gefragt: das Schwertkreuz steht für den Erzengel Gabriel, wie auch die „Seelenwaage“. Ja, wieder was dazu gelernt.

Bei der inzwischen ordentlich brennenden Sonne war der Eukalyptus-Wald die Entspannung für meinen Nacken, die Arme und das Gesicht. Hab mächtig Farbe bekommen. Der erste leichte Sonnenbrand des Jahres, oje.

Unterwegs verewigen sich immer mal wieder ein paar kreative Pilger, sieht doch toll aus.

Das könnte Caro gewesen sein….😎(wer findet es?)

Auch eine StempelStation für donativo, also Spende fand man am Wegesrand.

Wer noch keine Pilgermuschel hat, hier war die Chance.

Kurz vor dem Ziel, in Fao, war die Altstadt gefühlt -gepflastert- mit kleinen Kirchen oder Kapellen.

Ich glaub, hier hat jede Straße seine eigene.

Aber immer schön ausgestattet.

Das Ziel vor Augen, ging es auf die Brücke über den Cávado.

Keineswegs so spektakulär schön wie in Tui, aber Sandra hätte echt gezittert, ich konnte halbwegs neben dem Laufsteg und durch das Geländer den Fluss sehen.

Bei auflaufender Flut hat es im Wasser etwas gebrodelt.

Nach der Brücke, 2 km vorm Ziel, musste ich nochmal den rechten Schuh ausziehen.

Was wird das denn? oje, das kann ja morgen spannend werden.

Ich bin doch heute gebremst gelaufen!

Dachte ich, aber Komoot lügt nicht. Gut, 4:30 h ist die reine Laufzeit, die Pausenzeiten werden nicht mit berechnet. Ich war ganze 5:30 h unterwegs.

🤔 🫣,

das Tempo ist immer noch wie gestern!

Die Bremse ist wohl defekt.

Die 22 km sind heute wie vorausgesagt.

Aber zum Schluss hatte ich schon ein bisschen die Nase voll.

Wie haben wir auf der Via de la Plata gesagt, es zog sich!

Das heutige Hostel heißt Esposende Garden. Familiengeführt, total niedlich und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Nicht modern, eher antik.

Vor dem Einchecken erstmal ein Bierchen zum runterkommen, total easy.

Und der Name ist Programm, ich sitze im verwunschenen Garten, schreib den Blog und genieße. Hatte ein tolles Gespräch auf Englisch mit der Wirtin, war lustig, wir beide mit Händen und Füßen, und Google Übersetzer. 🫣 🤣 Hab schön gelacht.

Na, die beiden bekommen von mir bei Booking ne super Bewertung, versprochen!

Ich kann Esposende Garden absolut empfehlen, schöne Atmosphäre nach einem anstrengenden Tag.

Morgen geht es nach Viana do Castello,

27 km 🫣 ….

Etwas abseits der Küste, zwischendurch mit Wald. Das bekommt dann meinem kleinen Sonnenbrand bestimmt gut.

Aber ich werde mich morgen dann auch richtig belohnen mit einem schönen teuren Abendessen.

Das habe ich mir verdient!

😉

Nebenbei:

ein anonymer Leser meines Blogs hat mich gefragt, wann gehst du eigentlich Baden?

Na Leute, ich bin ja manchmal schon ein bisschen durchgeknallt, aber bei den Monsterwellen geh ich rein und komm nicht wieder raus!

Das Baden muss wohl noch warten, ich hab Sandra versprochen, ich komme wieder nach Hause! 😍

(Ich ahne, von wem die Frage kommt!)🤣

Also mal ernsthaft, anonym?

Ich freue mich schon, wenn ich weiß, wer mitliest…..😎

Das war’s für heute….

Bom Caminho

Estou a caminho…

Ich bin auf dem Weg….

Fängt ja gut , es regnet, der Fahrkartenautomat der Metro nimmt keine EC-Karte, nur Bares. Die Metro nach Matosinhos hab ich fast verpasst!

Kann nur besser werden.

Wird es auch, es regnet nicht mehr….😊

Los geht’s!

Heute also immer entlang des Strandes.

Die salzige Luft ist herrlich und auch nur ein leises Lüftchen.

Ich bin nicht alleine, vor mir laufen schon einige Pilger.

Bom Camino hier, Bom Camino dort, es wird sich erstmal begrüßt, auch wenn man sich nicht kennt.

Und die Portugiesen grüßen sowieso.

Zuerst geht es an einer Raffinerie vorbei, auf der einen Seite das Rauschen der Wellen des Atlantiks, auf der anderen Seite das Gedröhne des Industriegebiets.

Schon beim ersten Camino português haben wir die erste Etappe raus aus Porto vermieden. Da läuft man einen Großteil des Weges durch Industriegebiete.

Vorbei am Leuchtturm Farol de Leiça, und einer kleinen Kapelle auf den Klippen (sie war, na klar, geschlossen) war ich auf der Suche nach einem Café zum Frühstück.

Farol de Leiça
Capela da Boa Nova

Nach den ersten 5 km dann endlich ein Café , das offen ist.

Ab morgen wird erst gefrühstückt, und nicht gleich wild drauf los gelaufen.😎

Und jetzt merke ich, das ich nicht mehr in der Großstadt bin, Frühstück für 2,80 € . Geht’s noch?

Mehr braucht der Pilger nicht zum glücklich sein….

Es ist so schön anzusehen, die Einheimischen kommen rein, ein Espresso, kurzer Schnack, und weg sind sie wieder.

Ich hab ja zu Anfang gesagt, es kann nur besser werden!

Wird es… die Sonne kommt raus.

Noch ist es ein bisschen dunstig, aber es wird auf Anhieb warm.

Die Jacke bleibt schon mal im Rucksack 🎒.

Die ersten km hab ich in einem Affentempo runter gespult.

5 km/h, irre, da bin ich ja schon mittags am Ziel. Will ich das?

Nein, natürlich nicht.

Aber so ist es ja jedes Mal, ich muss meine Geschwindigkeit, die mir gut tut, erst finden.

Und die Pausen ziehen die Zeit auch in die Länge.

Also, mach mehr Pausen, Herr Görth, das ist hier kein Wettrennen!

Auf dem Holzweg…🤣

Aber es läuft sich gut. Die Holzstege entlang der Dünen federn ein bisschen, das gefällt den Füßen gut.

Asphalt und Pflastersteine sind schwer zu laufen, das merkst du garantiert am Abend.

Aber das Thema Füße will ich erst gar nicht aufmachen.

Es läuft!

Mitten in den Dünen im Nirgendwo steht ein Obelisk.

Er erinnert wohl an die Landung portugiesischer Befreiungskämpfer für ein unabhängiges Portugal im 19.Jahrhundert.

Immer weiter geht es durch die Dünen, es ist kaum noch eine Wolke am Himmel, es wird immer wärmer.

Ich beklag mich ja nicht, aber es wird schwitzig.

In Lavra stehen die Fischer an den Netzkörben, holen Krabben raus, die Frauen puhlen Muscheln.

Die Frauen durfte ich nicht fotografieren, die Männer waren da entspannter.

Ich hab mich gefragt, wie kommen die mit ihren Booten bei der Brandung durch die Wellen? Da gehen riesige Wellen 🌊 an den Strand, Surfer hätten ihren Spaß.

Brandung…

Und weit und breit kein Hafen in Sicht.

Kleine Ortschaften gibt es genug, und immer wieder große hochmoderne Wohnkomplexe. Das sind bestimmt alles Ferienobjekte.

In Vila Cha steht das berühmte Café Sandra.

Kein Witz, unter Pilgern ist die Pension ein echter Geheimtipp.

Sandra, wir müssen mal mit ihnen über die Namensrechte reden!

Da geht doch was. 🫣 😊

Auf jeden Fall ist das Café ideal für die Mittagspause.

Nun konnte ich mich auch endlich entkleiden! 🫣 🫣 🫣

Kurze Hose und T-Shirt, und das am ersten Tag.

Die Sonne von hinten, ich muss auf den Nacken aufpassen.

Ansonsten ist der Sonnenbrand vorprogrammiert!

Das Wetter ist toll!

Achterbahn!

Die Unwetter im Februar und März haben die Küste ganz schön heimgesucht, aber überall sieht man Bautrupps mit Radladern, die Strände aufräumen und die schadhaften Holzstege reparieren.

Das ist wie bei uns mit den Löchern im Asphalt. Es dauert seine Zeit!

(Eh, ich bin im Urlaub, Arbeit ist für 6 Wochen tabu!) 😉

War hier ein bisschen wie Achterbahn fahren….

Haben sich aber echt Mühe mit den Wegen gegeben, die Portugiesen.

Am Horizont kommt schemenhaft das Ziel in Sicht, Vila do Conde. Aber das Naturschutzgebiet zieht sich noch ganz schön hin.

Sind noch 5 km! Sagt die Pilger-App… 🤔

Es ist ja nicht langweilig, Natur pur.

Frösche quaken, irgendwelche Strandläufer (Vögel) laufen kreuz und quer.

Und ich bin allein unterwegs, kein Pilger weit und breit.

Bin ich noch richtig?

Ich bin wohl immer noch zu schnell, oder alle anderen zu langsam? 🫣

Aber die Zivilisation hat mich gleich wieder, und siehe da, die erste Kirche am Ortsrand ist offen.

Capila de Sao Sebastian de Azuara

Ein alter Herr stempelt den Pilgerpass und wünscht Bom Caminho.

In die Altstadt von Vila da Conde geht’s über eine Brücke.

Und hier wird’s lustig. Eine junge Frau im Auto kommt mir entgegen gefahren, hupt und winkt mir zu.

Alter Falter, muss ich gut aussehen.

Hab ja wohl immer noch Schlag bei jungen Frauen!

🤣 🤣 🤣 🤣

Naja, das war wohl eher dem Pilger zum Gruß! 😩 😩 😩

Kann ich mit leben …

Ich bin am Ziel, durchgeschwitzt, aber froh, dass es so gut gelaufen ist.

Die Herberge liegt etwas weiter vom Ortskern entfernt, fast direkt am Strand. Modern ausgestattet, sehr sauber und nicht voll belegt.

Supermercado, Bars und Restaurants um die Ecke, die Versorgung ist gesichert.

Die Auswertung zeigt:

Ich war zu schnell und bin mehr Kilometer gelaufen als gedacht.

Die Geschwindigkeit kann ich ja noch runterschrauben,

der Weg ist halt so lang, wie er ist!

Nun noch duschen, essen und die Abendsonne am Strand genießen.

Und natürlich wie ET nach Hause telefonieren, damit Sandra sich keine Gedanken machen muss. 😍

Morgen geht es nach Esposende, 22 km entfernt laut Streckenplan.

Das Wetter wird ähnlich wie heute.

Was will ich mehr…

Darum:

Bom Caminho

O Porto…

Sightseeing kann so anstrengend sein.

Ausschlafen und Pilgern, wie geht das denn?

Geht! beim Ruhetag.

Ach ne, ist ja heute der „Vorbereitungstag“! Und um 08:00 Uhr aufstehen, ist ja noch früh! 🤣

Frühstück suche ich mir immer auf dem Weg.

Heute morgen war’s die kleine Panaderia um die Ecke in einer Seitenstraße. Ich liebe es, die kleinen Cafés zu suchen, sind nicht überlaufen, mit super gutem Kaffee und vor allem erschwinglich.

Macht satt!
Süßes Baguette mit Schinken , lecker.

Es nieselt, also Kapuze auf und los. Die Altstadt ruft. Trotz des Regen ist es hier schon voll mit Touristen.

In der Kirche de Santo Ildefonso habe ich erstmals drei Kerzen angezündet, gibt es doch immer Menschen, die man vermisst und an die man denkt.

Und so habe ich um 10:00 Uhr (in Deutschland 11:00 Uhr) pünktlich, auch eine Kerze für unsere kürzlich verstorbene ehemalige Nachbarin angezündet, deren Bestattung heute war.

Prächtig…

Der Weg führt weiter ins offizielle Pilgerbüro.

Das Stempel sammeln geht los, pro Tag mindestens einer. Also mindestens 13 nach meinem Plan, aber lieber eins zwei mehr pro Tag.

Entlang des Weges gibt es in fast jeder Bar/ Café einen Stempel und na klar, in den offenen Kirchen auch! (Wenn sie denn offen sind!)

Manchmal sind da echt schöne Stempel bei.

Auf dem ersten Camino (del Norte) hab ich selbst auf der örtlichen Polizeistation einen bekommen.

Die ersten zwei….

Die Kathedrale von Porto ist schon sehenswert und beeindruckend. Aber eben auch ein touristisches Highlight. Der Platz davor, voll mit Menschen, ich hab mich trotzdem in die Kathedrale gedrängt.

Und dann hat endlich der Nieselregen aufgehört, ich will Sonne.☀️

Immer wieder sind die Kirchen imposant, sowohl in der Bauweise, als auch in der üppigen Ausstattung.

Die alten Gassen der Altstadt sind oft verwunschen schön, an vielen Stellen abseits der Touristenwege jedoch auch mal verfallen.

Am Bahnhof Sao Bento war es sehr voll, keine Fahrgäste, sondern massenhaft Reisegruppen. Die Ausstattung des Bahnhofs mit den portugiesischen Fliesen ist echt sehenswert.

Aber auch die verschiedenen Markthallen haben Flair, hier brummt das Leben.

Weiter ging es auf die andere Flußseite.

Hier findest du ein Restaurant neben dem anderen, die alten Lagerhallen für den leckeren Portwein wurden in der Vergangenheit immer mehr umgebaut.

Wer kennt ihn nicht, den Sandeman!

Und auch so werden allerlei Köstlichkeiten transportiert. Die gute Frau muss doch Nackenschmerzen bekommen?

Beim Geocachen nebenbei hab ich den berühmten „Roger Rabbit“ kennengelernt, eine Skulptur aus Schrott und Müll.

Cool!

Und auch dieses Restaurant hätte ich ohne Geocaching nicht gefunden, bin erstmal vorbei gelaufen.

Natürlich gibt’s zur Belohnung für die ganze Rennerei dies hier.

Bin halt eine Naschkatze!

Ich sag ja immer: für Eis und Mon Cherie könnte ich töten!

🤣🤣🤣

Die alte Straßenbahn stand noch auf meiner Liste für heute.

Der erste Anlauf schlug fehl, ich hätte 45 Minuten anstehen müssen.

Aber am frühen Abend war’s es entspannt, ein herrliches Erlebnis, mit der antiken Straßenbahn zum Meer zu fahren.

Und nun schien die Sonne richtig, es wurde schwül warm. Bin doch wirklich im T-Shirt gelaufen, ich will mehr davon.

Die Wanderschuhe hatten heute gut zu tun.

Meine Apfel-Uhr sagt für heute 15 km und das nur durchs Sightseeing.

Da sind die morgigen 23 km nicht viel mehr. 🫣

Mein Fazit für Porto:

tolle Stadt, sehenswert und einfach nur schön!

Aber vom Verkehr total verstopft, es wird überall gebaut.

Kaum ein Foto ohne Bauzaun oder Kran.

Und von Touristen total überrannt. Es ist ja irgendwie Vorsaison. Oder ich habe den falschen Tag erwischt!🤔

Aber trotzdem ist Porto liebenswert.

Morgen geht’s endlich los. Von Matosinhos nach Vila do Conde, 23 km immer am Meer entlang. Ich freu mich, scharre mit den Hufen.

Es muss jetzt los gehen.

Um 08:00 Uhr Start, nix mit Ausschlafen.

Darum:

Bom Caminho