Speed…

Gestern hab ich die Herberge noch gelobt, heute gibt es Abzug.

Nicht dramatisch, aber trotzdem Abzug.

Es stellt sich heraus, das dies Gebäude extrem hellhörig ist, mehrere Türen schließen schlecht.

Also knallt jeder die Tür ran. Ich nehm mich da nicht aus. Das ist abends und nachts unschön, jeder, der aufs stille Örtchen geht, weckt automatisch die anderen. Ich bin mehrfach aufgeschreckt.

Und zwei junge Mädels aus Deutschland waren heute morgen schon um 06.00 Uhr in den Duschen, ein Geschnatter und die Föns wurden gequält, was das Zeug hält.

Ich bin um 08:00 Uhr losgegangen, da waren die beiden noch am packen! Warum steht man da so früh auf?

Klar ist das jetzt jammern auf hohem Niveau.

Es ist halt eben eine Herberge, kein Hotel. 😉

Die Ausstattung und Sauberkeit aber echt gut.

Ich hab mir heute mal einen frisch gepressten O- Saft zusätzlich gegönnt. Nebenbei hab ich noch mal die heutige Etappe nachgelesen und final entschieden, wieder die kleinen Alternativen zu nutzen.

Es ging am Hafen los, der Atlantik fast glatt, nur eine kleine Brandung.

Jeder größere Ort hat eine Promenade, manche sind ewig lang.

Hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt.

An der Capela de Santo Isidoro (geschlossen), geht’s auf die guten Holzstege, gut gefüllt mit uns Pilgern.

Es geht in Richtung Caminha.

Die Sonne scheint immer intensiver, ich hab aber LF 50 auf den Waden und Nacken.

Ich will es nicht weiter herausfordern.

Und Spanien rückt immer näher, dahinten will ich heute hin, hinterm Berg liegt A Guarda, das Ziel. Sieht nahe aus, aber denkste!

Erstmal sind es noch 5 km bis zum Hafen von Caminha.

Hier beginnt auch die Alternative, ein Waldgebiet hinter den Dünen, der Großteil der Pilger biegt ab, läuft entlang der Bahnlinie. Klar, je nach noch zu laufender Strecke, überlegt jeder, ob er 1,5 km Umweg in Kauf nimmt. Aber Waldweg läuft sich echt besser, und ich habe heute nicht so viel Km auf dem Plan.

Am Fluss Minho komm ich raus, und staune!

Die deutsche Presse sagt uns nicht alles.

Juhu, der Poeler Buckelwal ist befreit, die Rettung hat geklappt.

Die selbst ernannten „Walspezis“ 🫣 haben Recht behalten.

Hoffentlich schwimmt sich der Buckelwal bei Ebbe hier nicht wieder fest.

🤔

Ok, ich weiß nicht wirklich, was das war? 😎

Caminha erreiche ich auf einer 3 km langen Promenade, elend lang, und kein Schatten. Vorbei an stattlichen Befestigungen.

Die Spanier und Portugiesen haben sich die Jahrhunderte über immer gegenseitig entlang des Flusses Minho geärgert. Und genauso stark befestigt sehen die Grenzstädte aus, ich denke da nur an Valenca und Tui, etwas weiter oben in den Bergen.

Und hier in Caminha muss sich der Pilger entscheiden.

Geht er entlang des Flusses nach Valenca, auf den Caminho Potugues Central oder setzt er über, auf die Variante über Vigo zum Central.

Nun wird es spannend, klappt die geplante Überfahrt nach Spanien? Es gibt keinen richtigen Fahrplan. Immer, wenn 5-6 Pilger da sind, geht’s los.

Die Überfahrt ist gezahlt und ich genieße den letzten portugiesischen Café americano.

Kein Wasser da!

Zweifel!

Aber wir müssen nur über den Sand zum Boot, und los geht’s! Seht selbst!

Was für ein Spaß, mit Vollgas 1,5 km über den Fluss, 2 Fahrräder, 2 Amerikanerinnen, 2 Schweizerinnen, der Portugiese und ich!

Was für ein Spaßvogel.

Früher fuhr hier eine Fähre, hat sich aber nicht mehr gelohnt. Nun verdienen die Einheimischen das Geld. 6€ pro Person. Lächerlich billig, finde ich.

Ein Blick zurück nach Portugal, schön war’s. Sofort auf spanischer Seite stellt sich Uhr automatisch auf Heimatzeit. Die Portugiesen sind im Sommer, wie im Winter, immer eine Stunde „hinterher“.

Weiter geht’s auf der nächsten Alternative, einmal rum um den Monte Santa Trega. Ich hätte auch einmal quer durch gehen können. Ist kürzer, aber so lauf ich entlang der Küste nach A Guarda.

In der Ferne, mitten in der Mündung des Flusses die portugiesische Festung Forte da Ínsula. Gegründet als Kloster, dann zur Festung umgebaut. Soll einen traumhaften Strand haben, kommt man aber nur mit dem Wassertaxi hin.

Am Kap komische Zeichen an den Bäumen.

Die Kelten lassen grüßen.

Passend dazu kommt mit einmal Seenebel auf. Sieht gleich mystisch auf. Ist aber auch angenehm frisch.

Was ich in Portugal vermisst habe, finde ich gleich im ersten kleinen Ort.

Da ist er.

Der Jacobus, Schutzheiliger aller Pilger.

Und dann ein kurioses Boot.

Hier hat sich wohl einer das Oberteil eines großen Fischerbootes in den Garten gestellt.

Die Hühner freut es. Was für ein geiler Hühnerstall! 🤣🤣

A Guarda ( der/ein Wächter) liegt in einer Felsenbucht.

Ich ahne Schlimmes! 🤣

Die Häuser an den Berg gebaut, bunt und niedlich.

Und genau, ich muss hier hoch zum Gästehaus. Was macht man nicht alles für ein bequemes Bett.

Ich werde herzlich von den Besitzern empfangen, beziehe für die nächste Nacht ein tolles kleines Apartment.

Und für den Preis echt Luxus.

Geduscht und frisch angezogen, wage ich nochmal den Abstieg zum Hafen.

Der Pulpo ruft, ich kann nicht anders.

Ich bin im Schlaraffenland und werde es schamlos ausnutzen.

Und jetzt gibt es auch endlich die geliebte Clara con lemon.

So kann es weiter gehen.

5,6 km/h?

Ich hatte bei der Bootsfahrt Komoot pausieren lassen? 🫣🫣

Egal, 19 km stehen zu Buche.

Seit Matosinhos sind das jetzt insgesamt 111 km.

Wie sagt Sandra, mehr bist du noch nicht gelaufen?

Sie hat gut reden.

Aber es sind ja nur noch etwa 170 km bis Santiago.

Passt doch, ich bin auch erst 5 Tage am laufen.

Morgen geht die Etappe bis Mougaś, ca. 20 km entfernt.

Weiter geht’s….

Ab heute heißt es

Buen Camino!

Gerade aus? Du hast die Wahl….

Der gestrige Pulpo hat mir schwer im Magen gelegen, die Nacht etwas unruhig. Ich war einfach zu vollgefuttert.

Nicht desto trotz habe ich heute Morgen im Hotel Frühstück gegessen, mit richtigen Brötchen, Wurst und Käse.

Die Portugiesen essen morgens wohl eher Süßes, nicht herzhaft.

Meine Wasserversorgung war noch ungeklärt, und siehe da, am Hafen gibt es einen Aldi.

Aldischönen Sachen, deutsche Süßigkeiten, deutscher Käse etc.

Ich habe aber nur Wasser und zwei Bananen gekauft. Brot, Käse und Wurst habe ich noch im Rucksack.🎒

Heute gibt es unterwegs lt. Pilgerführer keine Versorgung. Der eine Weg führt durchs Irgendwo am Wasser lang, der andere durch die Berge. Ist doch klar, welchen ich nehme!

Am Hafen liegt das alte Lazarettschiff -Gil Eannes- der portugiesischen Fischerei, umgebaut als Museumsschiff.

Hat eine interessante Geschichte!

An der Hafenmauer sind wieder portugiesische Fliesen angebracht. Sie erzählen die Geschichte der ansässigen Fischerei.

Inzwischen haben sich wohl alle Pilger auf den Weg gemacht, ich hatte ja gehofft, einige nehmen den bergigen Weg. Denkste!

Über der Stadt trohnt eine große Kirche, mir kam gleich der Gedanke an „Herr der Ringe„. Die eine sah auch so aus. 🤔😉

Die Kirche an der Promenade konnte da nicht mithalten. Und war auch noch geschlossen.

Raus aus der Stadt gehen wir oberhalb des Ufers.

Da Ebbe ist, sind ganze Scharen von Muschelsammlern zwischen den Felsen unterwegs.

Der Atlantik ist erstaunlich glatt und ruhig, kein Wind zu spüren.

Da die Sonne lacht, wird es wohl wieder warm, um nicht zu sagen, heiß!

Entgegen kommen mir nur Läufer und Radfahrer, auch Sonnabend morgen ist hier Frühsportzeit. Die Pilger- Karawane zieht sich derweil langsam auseinander, und ich steh ja eh auf der Bremse!🤣

Zwischendurch hat man die Wahl zwischen Asphalt und Holzsteg. Das entscheidet jeder für sich. Laut Pilgerführer folgt jetzt eine Kette kleiner alter Forts entlang der Küste. Manche begehbar mit schöner Aussicht.

Traumhaft…

Eines der Forts ist dann gleich mal Pausenort, ich genieße die Aussicht und freue mich schon auf die leergeräumten Wege.😎

Die Idee haben auch andere.

Und so treffe ich den Engländer aus der vorletzten Herberge wieder, kurzer Smalltalk, was ist dein nächstes Ziel, welchen Weg gehst du weiter?

Am Weg stehen solche runden Türme. Musste erstmal den Text der Tafel davor übersetzen. Ich dachte, es sind alte Aussichtstürme. Nein, das waren Windmühlen. und davon gab es heute noch einige zu sehen.

Immer mal wieder hat jemand ein paar Muscheln und Steine drapiert auf Bänken und Sitzsteinen. Ich Banause erkenne nicht Sinn darin, nur setzt sich dann keiner dort hin.

Ist das wie mit den Handtüchern am Pool?

Welch Wunder, ums Eck kommt eine kleine Strandbar/ ausrangierter Container mit einer „Pausenversorgung“.

Und schon waren sie alle, die geschundenen Pilger wieder da. Wenn nichts mehr kommt, schlagen alle zu. Ich auch! 😎

Ab jetzt hatte ich ein As im Ärmel.

Das Gro der Pilger bog nach rechts in Richtung Berge ab.

Ich hab aber gestern Abend noch ein bisschen im Pilgerforum gelesen. Und da stand, willst du es urig und Natur haben, lauf geradeaus, eine Alternative, die genauso lang, aber schöner ist.

Also gehe ich gerade aus, Berg hoch zum Leuchturm von Montedor.

Es wurde schattig, gut für den Sonnenbrand.

Und dort oben stand auch noch eine intakte Windmühle.

Und ich wurde nicht enttäuscht, das Gelände wurde hügelig, mit Kiefern und heideartigem Bewuchs. Nur der Stechginster ist hier eine Plage. Es führte immer wieder zum Meer und durch Dünen. Auf Wald und Sandwegen läuft man einfach besser.

An den Stränden hat sich immer noch keiner ins Wasser getraut, wissen wohl warum. Die Strände müssen im Sommer aber traumhaft sein.

Oder die Portugiesen sind „Weicheier“.

Sorry, hier laufen immer noch welche mit dicken Jacken rum.

Bei mindestens 20 Grad.

Dschungel?

Immer wieder mal durchs Dickicht. Toller Wegabschnitt, ich mag das. Gute Entscheidung, immer gerade aus, ist manchmal auch die beste Entscheidung.

Irgendwann kommt das Ziel in weiter Ferne in Sicht. Aber es sind noch 6 km bis nach Vila Praia.

Aber man sieht von hier schon den Kegel des Monte de Santa Tegra.

Spanien ruft.

Da kann ich schon mal jubeln, oder?

Aber es dauert noch, Mittagspause am Strand, gut ausgestattet mit Bänken. Und hier halte ich fast eine 3/4 Stunde lang aus, es weht ein leichtes Lüftchen, ganz angenehm.

Aber hier merke ich das erste Mal meine Waden.

Die haben jetzt auch Sonnenbrand.

Ich muss wohl mal meinem von der Sonne geschundenen Körper etwas Pflege gönnen.

Die muss aber noch warten, erstmal muss ich hier über Dünen klettern, der Steg ist weg! 🫣

Danach trudel ich ganz langsam ins heutige Ziel, über diese Brücke.

Und, was stimmt hier nicht?

Fußgänger und Radfahrer erlaubt! 1,8 im Turm und du knallst in den reißenden „Strom“. K

Kein Geländer, nix. Aber geht ja scheinbar!

Man muss also nicht alles immer sichern?

Die Portugiesen scheinen ja deutlich entspannter zu sein.

Was sagt uns die Auswertung des Tages heute?

Geradeaus ist auch ne gute Entscheidung.

Die Geschwindigkeit bleibt weiter so wie bisher!

Ich gebe es auf!

Na, die km stimmen halbwegs. 😎

Morgen geht zuerst bis nach Caminha, 9 km.

Dort gibt es ein Fähre über die Bucht des Rio Miño nach Spanien.

Das wird ja spannend!

Tagesziel ist morgen A Guarda, ab Fähre nochmal 7 km.

Das sind dann nur 16 km ,aber die Fähre braucht ja auch eine Weile rüber.

Außerdem habe ich Zeit.

Darum für heute noch mal:

Bom Caminho

Heute kein Meer…

Nur am Anfang und am Ende!

„Frostiges“ Esposende,

10 Grad, egal, die kurze Hose bleibt!

Aber die Jacke zieh ich erstmal an.

Der Himmel ist wieder blau, die Wellen donnern in den Hafen. Aber es ist gar kein Wind?

Laut Camino App und Outdoor sind es bis zum heutigen Ziel 27 km, mir graut es ein bisschen. Die Füße scheinen etwas erholt. Nur der Rest des Körpers fragte, muss das heute sein?

Das muss!

Die alte Leier, 3-4 Tage braucht mein gestählter alter Körper, um sich auf die Herausforderungen des Caminos einzustellen.

Es geht ins Hinterland, und ganz schnell war die Jacke aus.

Und gleich waren die Komfortpilger 😉 vor und hinter mir. Die großen Hotels scheinen gut ausgelastet zu sein.

Ich mach „langsamer“, dann sind sie weg. Denkste, ich hole mir im Supermercado noch 2 Flaschen Wasser, und sie sind auch beim Einkaufen. Egal.

Hier ist der Frühling voll im Gange, es blüht am Wegesrand. Der Blauregen ist schon mit durch.

In den Dörfern werden immer wieder Andenken und Stempel angeboten. Da verdienen sich die Einheimischen was dazu. Die „Amis“ nutzen jede Gelegenheit zu stempeln, da is ja nach 5 Tagen der erste Pilgerpass voll.

Ich mach dann halt Pause unterm Kreuz und warte bis alle zufrieden weiter laufen.

Ich wollte ja sowieso „langsamer machen“.

Hätte auch gleich zum Gottesdienst gehen können.

Brauchte ich nicht, am Kirchturm waren große Lautsprecher angebracht.

Liveübertragung

Also hatte das ganze Dorf was davon.

Da die Sonne wieder brennt, suche ich ein Café…

Und finde das hier!

Ich bin begeistert, es liegt 100m abseits des Pilgerweges, die Amis sind vorbei gelaufen. Bäh!

Cooles Café….

Ein brasilianischer Pilger, wenn ich das richtig verstanden habe, der wohl vor ewigen Zeiten hier hängen geblieben ist, hat es mit der Zeit klasse ausgestaltet.

Schöner Café americano, (nochmal Bäh) dazu kostenlos Kekse und sowas wie Preiselbeermarmelade. Und eh hier einer auf falsche Gedanken kommt, nein, es waren keine H….kekse.

Man muss halt mal „vom Weg abkommen“.

Manchmal geht heute der Weg auch an der Mauer lang. 🫣

Die war mindestens 1 km lang , 3m hoch.

Und was war dahinter? Acker, nichts als Acker! 🤔

Aber auf jeden Fall 1 km Schatten.

Das kann den Pilger nicht interessieren.

Nur dieser ist so beladen, der kommt heute nicht weit.

Ich hab das beobachtet, manche Pilger haben eine Menge bunter Bändchen mit, und binden überall eins an.

Kein Wunder, das man manche kleine Skulpturen nicht mehr sieht.

Aber er hat ja noch Platz.

Irgendwann geht’s dann raus in den Wald, natürlich bergauf. Läuft sich gut, nun wird es aber doch noch schwitzig.

Da fängst du an, jeden Fitzel Schatten zu nutzen.

Aber immerhin besser, als Asphalt und Plastersteine unter den Füßen.

Und meine Füße merke ich inzwischen ordentlich.

So steil und steinig der Weg, das selbst die irren MountainBiker absteigen müssen. Hier werde ich jetzt langsam, Schritt für Schritt, nach unten schauen. Kurz vor mir knallt eine junge Frau mit den Knien zu Boden. Sie kann sich bei ihrer Pilgerfreundin abfangen. Geblutet hat es ordentlich, ich hab die beiden dann im Tal wieder gesehen. Nur Hautabschürfungen, hätte auch das Aus sein können. Also im Gelände, Schritt für Schritt.

Und jetzt hat das Laufen auch Spaß gemacht, nicht so eintönig, wie Asphalt.

So traumhaft wie es hier aussieht, war es die Chance zum Anbaden. Ist zwar nicht der Atlantik, wär aber ne schöne Abkühlung gewesen. Denkste, die Idee hatten wohl schon viele,. Es war „Baden verboten“. War auch zu viel los, und hatte eh keine Badehose mit.

Hat mich das schon irgendwann interessiert? Nein!

Aber ich wollte ankommen und nicht im Ausland in irgendeiner Polizeistation eine Erklärung abgeben müssen. 🤣

Ich les hier nur noch Café,

Ich bin entkoffeiniert, ich will noch mal Pause machen.

Ja, in Chafé gab’s natürlich auch ein Café!

Nur diesmal wurde es doch ein Radler!

Ich brauchte was frisches…..

Und eine Hochzeitsgesellschaft,

kaum raus aus der Kirche ging die Party ab.

Ja, die Braut war ein Augenschmaus! 😎😎😎

Und hier am Ortseingang von Viana do castelo, ist mir zwar momentan egal, aber da kann sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen.

Über den Fluss Lima die Ponte Eifel, unten Eisenbahn, da drüber Autos und Fußgänger, elend lang.

Und,

natürlich gebaut von Gustav Eifel!

Siehe da, nur 25,3 km.

Und nur 4,8 km/h.

Insgesamt 6,5 Stunden unterwegs.

Heute sind es mal weniger Kilometer als angesagt.

An der Geschwindigkeit muss ich aber noch arbeiten.

Zum Feiertag hab ich mir ein kleines Hotel gegönnt. Total versteckt in einer Gasse in der Altstadt,

Rue Grande, so „Grande“ ,das kaum ein kleiner LKW durch passt und ich zweimal dran vorbei gelaufen bin.

Klasse MiniHotel. Irgendwie hab ich wieder ein Händchen für die Unterkünfte.

Der krönende Abschluss:

Gestern habe ich es angedroht,

heute hab ich es wahr gemacht!

Rein ins noble Restaurant, im Pilgeroutfit,

irgendwie war ich wohl nicht richtig angezogen.

Egal , das einzige Restaurant mit Pulpo!

Ich hatte doch gar keine andere Wahl! 🤣

Endlich Pulpo , es war so lecker! Gegrillter Pulpo!

Fragt nicht nach dem Preis, das hab ich mir heut verdient, aber sowas von verdient!

🤣🤣🤣🤣🍸🍹🥂

Morgen geht’s nach Vila Praia de Âncora,

ich habe meinen Streckenplan etwas angepasst.

Dann passen die nächsten Etappen hoffentlich besser.

So sind es morgen dann nur 19 km!

Meine Füße werden es mir danken.

Auch heute wieder:

Bom Caminho