Camino Ingles, wir kommen….

Turbo an und los.

Um 07:00 klingelt der Wecker, wir sind ganz unruhig, unsere Füße wollen laufen.

Ein Tag Ruhepause ist einfach zu viel des Guten! Ein Café halbwegs im Vorbeiflug, uns hält nichts mehr.

Aber ich hab noch die Luxuspilger mit Koffertransport inspiziert, o.k. Sie sind alle mindestens 70+, die dürfen das schon mal.

Sie haben im Café des Hotels für ordentlich Hektik gesorgt.😂

Die Stadt ist schon aufgewacht, na klar, heute ist ja Montag.

Wir suchen diese Kacheln, sie sind ab sofort unsere Wegweiser nach Santiago.

Wir werden von Soldaten der Marine beim Frühsport und von einigen Joggern überholt.Sportlich, sportlich, diese Spanier!

Und heute laufen wir den Camino richtig rum, nicht wie am Sonnabend. Buen Camino, weitere Pilger sind schon mit uns unterwegs.

Der Esel ist noch etwas müde.

Hardy überlegt, die Autobahnbrücke auf die andere Seite der Bucht zu nehmen. Nein, ab jetzt gibt es keine „Shortcuts“ mehr, wir sind auf einem echten Camino.

In Naron als Beweis ein Fotopoint.

Wir waren hier!

Und wir sind nicht alleine, eine Truppe spanische Pilger hat nach uns Spaß am Schriftzug.

Oha, bis hier hin schon mal 11 km. 😱

Wir müssen aber ganz rum um die Bucht.

Und langsam wird es warm, bei 14 Grad sind wir losgelaufen, die Sonne kommt jetzt raus.

Nach den 11 km dürfen wir uns auch mal eine Pause gönnen, man merkt, die Versorgung der Pilger klappt hier gut. Immer mal zeigt sich ein Café am Straßenrand und wir nehmen diesmal dankend an.

Hier verdienen sie natürlich auch ihren Lebensunterhalt damit.

Inzwischen werden die Hausnummern und Wegweisungen individueller, jede etwas anders gestaltet.

Auch diese Kacheln werden uns begleiten, die Einheimischen sind eben auf verschiedene Art mit dem Camino verbunden.

Und der Blick auf die andere Seite der Bucht nach Ferrol regt Zweifel in mir. Gefühlt sind das 3- 4 km Luftlinie! Hätte ich Hardys Idee mit der Autobahnbrücke doch in Erwägung ziehen sollen? Wir sind schon soviel Km gelaufen.

Was soll’s!

Dafür gibt es auf dem Weg genug niedliche liebevoll gestaltete Rastmöglichkeiten.

Da wir heute sowieso viel zu schnell unterwegs sind, (ich glaub, wir hätten heute zwei Etappen geschafft!😱😱), werden diese Sitzmöbel von uns ausgiebig getestet.

Sie wurden von Hardy und mir mit 10 von 10 Punkten bewertet.😊

Auch das ist Camino!

Hier hat jemand am Wegesrand liebevoll gestaltete Anhänger zum Kaufen an den Baum gehängt, kleine Kuchen und abgepackte Croissant in eine Plastekiste gepackt und dann noch eine Kühlbox mit kalten Wasserflaschen dazugestellt. Und alles auf Basis „Kasse des Vertrauens“.

Cool, das ist Camino!

Ferrol – Fene 22 km

Heute wurden es schnelle 22 km bei sonnigen, kühlen 16 Grad, also bei bestem Pilgerwetter.

Was heute auffallend ist, wir müssen nicht mehr das Handy nach dem Weg fragen, wir habe jetzt den Pfeil und die Kacheln. 👍👍👍

Wir übernachten 3,5 km außerhalb von Fene, quasi gegenüber von Ferrol.

Und es ist Schmahlhans Küchenmeister angesagt, wir haben im Supermarkt fürs Abendbrot und den morgigen Weg eingekauft.

Können ja nicht jeden Abend Pulpo und Chipriones essen.

Können wir schon, aber…..!

Pilgerabendbrot….😱😋

Also Chorizzos, Empanada (schon aufgefuttert), Bagette, Käse, Butter, Oliven, und Mahou Mixta.

Was begehrt ein Pilgerherz mehr?

Und ehe hier irgendwelche Fragen und Gerüchte aufkommen :

In der großen Flasche ist kein Orujo Blanco, sondern nur Mineralwasser.

Und die Werthers Echte sind für mich zur Beruhigung!!!!!😉 ( „Insider“!Sandra, alles ist gut!😂😂)

Wir sind im Urlaub, und weit weg, und wollen geniessen.

Da mein Telefon mehrfach geklingelt hat:

ich werden nur noch auf die Familie reagieren und auch nicht auf SMS, Mail und WhatsApp.

Ich bin dann mal weg, und das bis zum 01.05., fertig! 😎

Morgen geht es 20 km nach Miño, eine kleine Hafenstadt an der Ria de Betanzos.

Für heute reicht es, die Technik hat etwas gestreikt, aber es ist vollbracht.

Buen Camino

Tagesstrecke

22 km

Insgesamt

241 km

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