Das Pilgern zur Sucht werden kann…
Inzwischen war ich seit 2014 viermal auf Caminos unterwegs, jedesmal eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen mag.
2014 – Camino del norte
2015 – Camino Portugeas mit meiner Frau
2019 – Via de la Plata
2022 – Camino Portugeas mit meinem Bruder (Brothers on tour)
Ich hab jedesmal coole Leute, komische, extravagante, auch seltsame Leute kennengelernt und eine Menge liebe Freunde gewonnen.
Ösis, Ausis, Holländer, Belgier, Deutsche, Spanier, Südamerikaner, eine bunte Truppe ist auf Pilgerwegen unterwegs.
Und ja, Pilgern kann zur Sucht werden,
Eigentlich wollte ich erst zum 60. Geb. wieder los, aber noch ein Jahr warten?
Geht doch gar nicht…..
(Das sah Sandra ganz anders!) 😉
Und mein Bruder Hardy war ganz wild drauf, wieder mit mir loszulaufen.
Die Idee war also geboren, es gibt ein „Brothers on tour 2024“.
Es gibt viele Wege,
und ich hatte schon einen Plan, ein etwas anderer „Camino“, nicht der klassische Camino, aber er endet klassisch in Santiago de Compostela.
Als geübter Pilger weiß ich, was alles dazugehört, Vorbereitung ist alles.
Flüge nach Spanien im Februar buchen, Ausrüstung zusammensuchen und optimieren und die Pilgerpässe bestellen. Alles wie gehabt, inzwischen kein Hexenwerk mehr für mich.
Ja, die Spannung, auch die Anspannung steigt von Woche zur Woche. Jetzt sind es noch sechs Tage bis zum Abflug nach Spanien.
Der Rucksack ist final gepackt, ein 28 Liter- Rucksack, insgesamt 6,7 kg .

Und das Packen wurde gleich mal zum Battle zwischen mir und Hardy, wer hat die wenigsten Kilo auf dem Rücken.
1:0 für meinen Bruder! 6,0 kg.

Ich bin stolz, inzwischen mit so wenig Ausrüstung auszukommen. Weniger geht kaum ! Wenn ich mir nicht den „Luxus“ iPad zum Blog-Schreiben gönnen würde, wäre ich auf 5,7 kg gekommen.
2014 hatte ich noch knapp 10 kg auf dem Rücken.
Und manchmal zählt jedes Kilo weniger, wenn’s heiß wird, die Spanische Sonne unbarmherzig brennt,eine Etappe besonders lang ist, oder man mal einen schlechten Tag hat….
Nicht zu vergessen, zusätzlich haben wir jeder noch Wasser und Verpflegung mit.
Also, Ich glaube, wir sind gut gerüstet für unseren Weg,
Darum ein erstes
Buen Camino



Es geht langsam los
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