Aber sowas von unspektakul√§r……ūü§®

Heute sollte uns der Weg nach Ourense f√ľhren, laut Outdoor 22,5 Km. In der Erwartung des angek√ľndigten Regen, lagen der Poncho und die Regenhose bereit, wurden aber erstmal nicht gebraucht. Es war recht tr√ľbe, aber warm, ich bin gleich ohne Flie√üjacke losgelaufen. Laut Wegbeschreibung sollte es nur kurz durchs Gel√§nde gehen, danach nur noch Asphalt. Ich hatte schon so eine Ahnung! Wir haben unterwegs etwas umher gebl√∂delt, bis Wolfgang sich in eine Bushaltestelle gesetzt hat. Wollte er jetzt etwa mit dem Bus nach Ourense? Schnell das Handy raus, und ein Beweisfotos machen!Nein, nat√ľrlich nicht, es wurde ihm zu warm. Na, wir haben ihn aber sch√∂n hopp genommen.ūüėāūüėā

Unterwegs dann im n√§chsten Dorf ein einsamer Esel, oder war’s ein Muli? Den Unterschied m√ľssen wir nochmal kl√§ren.Es wurde es immer unspektakul√§rer, nur noch Asphalt, durch eine zersiedelte Landschaft. Der Verkehr nahm ordentlich zu, das macht kein Spa√ü. Das ist leider dann auch Pilgern, oder soll ich vielleicht sagen, Kilometer runter spulen? Das trifft es wohl am besten. Wir mussten durch ein riesiges Industriegebiet, total gruselig, Ruinen neben neuen Fabriken.

5 Km vor Ourense kam eine Arbeiterversorgungs-Bar, eine Pause war n√∂tig! Die haben dort Bocadillos serviert, riesig, eben Arbeiterversorgung! Ich hatte zum Gl√ľck nur ein Tostarda bestellt. Halb so gro√ü!

Und nun fing es draußen an zu regnen! Ja, aber 5 Km vorm Ziel konnte uns das nun auch nicht mehr schocken.

Ourense ist schon in Sicht, riesig mit 100000 Einwohnern, soviel sind wir garnicht mehr gewöhnt!

Der Regen nahm ab, bis zum Eintreffen an der Kathedrale war’s wieder halbwegs trocken.Die Kathedrale in Ourense ist ein m√§chtiger Bau, mit einer √ľppigen Ausstattung. Aber hier mussten auch wir Pilger Eintritt zahlen.

Es gab aber eben auch den Stempel f√ľrs Credencial.

Gleich in der N√§he die Bar eines Spaniers, der in Deutschland aufgewachsen ist, deutsches und internationales Bier anbot, und hier die elterliche Gastwirtschaft wieder √ľbernommen hat. Es wurde lustig.Da unser Anton Probleme mit den Knien hatte, ging’s ab in das Hostal, das aber im anderen Stadtteil √ľber die Br√ľcke lag. Er hat sich jetzt eine Bandage f√ľrs Knie gekauft, und hofft damit gut bis Santiago zu kommen.

Auf das abendliche Essen verzichtete er, wir nicht! Und wo sind wir gelandet?

Beim deutschen Spanier! Und jetzt wurde es richtig lustig.

Mit Don, dem Ami, der sich uns f√ľr 2 Tage angeschlossen hat, konnten wir uns nur auf Englisch unterhalten, ging dann aber immer besser, hat gut ge√ľbt. Das Essen war Spitze, aber einfach nach 8:00 Uhr abends Zuviel! Der Spanier kam immer wieder zu uns an den Tisch. Wenn wir gewollt h√§tten, w√§ren wir hier total stramm raus gegangen! Es war der perfekte Abschluss eines wirklich unspektakul√§ren Tages!

Fazit des Tages : Der Weg war heute nicht der Beste, aber auch sowas hat man hier! Und man wird meistens auf irgendeine Weise daf√ľr entsch√§digt! ūüėČ

Buen Camino

Ein Kommentar zu „Aber sowas von unspektakul√§r……ūü§®

  1. Also…..Muli ist eine Kreuzung aus Pferdestute und Eselhengst ūüėĀ
    Esel ist Esel ūü§£
    An deinen Bart muss ich mich erst gew√∂hnen. Aber nicht schlecht……
    Bald geschafft super
    LG √Ąnne

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