Osterspaziergang…..

Ostermontag ist in Galicien kein Feiertag, ein ganz normaler Arbeitstag. Das hielt uns nicht davon ab, unseren Osterspaziergang zu machen. Es sind heute nur 14-15 Km nach Xunqueira. Bei nur 4 Grad ging es um 8:15 Uhr aus dem Ort raus, ein wolkenloser, windstiller Morgen erwartete uns.Wir konnten uns heute Zeit lassen, 15 Km sind mit Pause in 4 Stunden geschafft!😀Also wirklich ein Spaziergang!

Das Problem ist nur, nach 28 Tagen Pilgern hast du deinen Rhythmus gefunden, deine Geschwindigkeit abgespeichert, du kannst garnicht langsam laufen. Also auf die Bremse treten, oder einfach mehr Pausen machen.Seit Vilar de Barrio geht’s wieder abwĂ€rts, ganz gemĂ€chlich, es gibt keine großen Steigungen mehr. Landschaftlich ist es eine Mischung von Äckern mit Kartoffeln und Getreide und Wald und Heide. Und man weiß genau, wo man ist: in Galizien. Die Wege sind mit aufgestellten Steinplatten und Mauern eingefasst. Wir kommen jetzt auch an den ersten alten Speichern, HĂČrreo genannt, vorbei.Hier wurde frĂŒher Getreide und Mais gelagert, MĂ€usesicher! Einige werden heute noch genutzt.

In Bobadela gibt es eine kleine Versorgungsstation fĂŒr Pilger, die zweite Pause des Tages. In der nĂ€chsten Ausbauphase wird es dann wohl eine Bar! Immer gut fĂŒr die Versorgung, auch fĂŒr die Einheimischen. Die Wegweisung ist hier variabel, schön gemacht, und weist in die richtige Richtung!!!

Um 12:00 Uhr war das Ziel in Sicht, trotz der Pausen waren wir immer noch schnell unterwegs! Aber es war doch ein Osterspaziergang, ganz gemĂŒtlich zu laufen.

Heute haben wir eine private Herberge gebucht, vor Ort stellte sich dies als richtige Entscheidung raus, die Albergue municipal war am „A….“ der Welt, wir genau im Zentrum gegenĂŒber der Kirche.😎

Und wo die Kirche ist, ist in Spanien fast immer eine Bar!😂😂😂

Da heißt auch, du bekommst mit, wann Gottesdienst ist. Und es hat geklappt, um 16:30 Uhr ging’s in den Gottesdienst, hier war er mal gut besucht! Und wir haben am Abendmahl teilgenommen. 😎

Also ein gelungener Abschluss der Osterfeierlichkeiten. Ich hatte ja eigentlich vor, mir eine Prozession anzusehen, an Feiertagen fahren hier aber keine Busse, ich wĂ€re also garnicht in die nĂ€chste große Stadt gekommen. Aber so war es auch gut.

Man kann eben nicht alles haben.

Morgen geht’s nach Ourense, es ist dann mal eine grĂ¶ĂŸere Stadt auf dem Weg.

Von dort sind es nur noch 106 Km bis Santiago, das Ziel ist nahe !

Darum

Buen Camino

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