qué hermoso día….

Was für ein wunderschöner Tag!

Heute nun ein entscheidender Tag, soll es zum Camino Frances nach Astorga gehen? Natürlich nicht!

Meine Entscheidung war ja schon längst gefallen, es wird der Camino Sanabrés über Ourense nach Santiago.

Und diesmal war die Wegkennzeichnung eindeutig!Und es verspricht ein sonniger Tag zu werden, es ist zwar 1 Grad kalt, aber wolkenlos.

Wolfgang hatte recht schnell seine dicke Jacke aus, ich als Weichei von der Küste hab da nur mit dem Kopf geschüttelt und gegrinst. Es war kalt!

Die Landschaft wurde atemberaubend, mit Eichen bewaldete Berge und ein total zerklüftetes Tal mit Fluss. Eine gelungene Abwechslung zu den endlos langen Wegen an den letzten Tagen.Laut Outdoor kam irgendwann eine Brücke, danach sollte die Kraxelei durch die Felsen beginnen. Also Suchen und Finden!

Hinter der Brücke in den Felsen, zwei weitere Pilger aus Deutschland an einem sonnigen Plätzchen beim Frühstück, das war jetzt wie eine Wachablösung! Sie gingen weiter, wir okkupierten sofort ihre Plätze. Traumhaft in der Sonne, Frühstück mit Blick aufs Tal und den Fluss. Was will man mehr?

Kurz darauf war die Idylle vorbei.

O-Ton Anton : Hört ihr das auch, hier quasseln doch irgendwelche Frauen?

Na klar, das waren die chica’s(zwei älter Damen aus Spanien 😂😂)vom Vortag! Nur gesehen hat man sie nicht! Die gegenüber liegende Seite des Tals war einige hundert Meter weit entfernt, der Camino kam in einer Kurve aus den Bergen ins Tal.

Wenn ich die Spanische Sprache beherrschen würde, hätte ich jedes Wort verstanden. Da gab es nur eins! Aufbruch und los! Das Geschrei hält ja keiner aus.

Also Rucksack auf und ab zum Klettern durch die Felsen am Fluss. Wolfgang fühlte sich wie zu Hause. Und ich muss gestehen, es machte richtig Spaß, wir wurden mit einer tollen Aussicht belohnt.Nun war es inzwischen so warm, das auch ich meine Jacke auszog.

Aber die Fließjacke drunter blieb an!

Hier oben standen Korkeichen und starkriechende Zistrosen. Irgendwann dann roch es nach Thymian, hier stand soviel davon, das du eine Sense zum Ernten hättest nehmen können. Ein schöner Duft!

Und es wurde jetzt auch mir sehr warm! Also ausziehen! (Na, na, doch nur die Fließjacke!)😂😂

Nach Oliva de Placencia, das erste Mal wieder kurzärmlig! Nach 10 Tagen!

Hier meinte Anton, es sieht hier aus wie bei Ihm in Australien, nur ohne Kängaroos!

Kurz vor Tabara, in Faramontanos dann nochmal Erstaunen bei uns, das sind doch wohl keine Pilgerherbergen? Hier soll es nur eine Notunterkunft geben!Nein, das sind natürlich alte Erdkeller! 😉😉😉

Tabara in Sichtweite, schlenderten wir über die letzten 3 Km Schotterpiste und freuten uns auf Café und Clara con lemon.Da Palmsonntag vor der Tür steht, ist hier wahrscheinlich alles geschlossen, wenn wir Pech haben, sogar die Bars, also geht’s schnell noch zum Proviant einkaufen.

Die Herberge ist geräumig, vielleicht etwas in die Jahre gekommen, aber o.k..

3-Bettzimmer mit Dusche, unten eine Bar, wir haben also kurze Wege.

Fazit des Tages: tolles Wetter, tolle Natur, gute Wege……

– qué hermoso día…….

was für ein wundervoller Tag!

Buen Camino

Ein Kommentar zu „qué hermoso día….

  1. jetzt haben wir auch das schlechte Wetter, ich wünsche Dir noch schöne Pilger-
    tage!

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